Philipp Rösler wirft seinen Hut in den Ring

BERLIN (af/sun). Er macht es. Gesundheitsminister Philipp Rösler will auf dem Parteitag im Mai neuer FDP-Chef werden. In der Präsidiumssitzung der Partei am Dienstag gab er seine Bereitschaft zur Kandidatur bekannt.

Veröffentlicht:
Im Blickpunkt der Medien: Philipp Rösler am Dienstag bei der FDP.

Im Blickpunkt der Medien: Philipp Rösler am Dienstag bei der FDP.

© dpa

Dabei will Rösler Gesundheitsminister bleiben. Sollte der gelernte Arzt auf dem Parteitag im Mai gewählt werden, will er zusätzlich das inoffizielle Amt des Vizekanzlers übernehmen.

Röslers Chancen dafür stehen gut. Dem Vernehmen nach wurde seine Kandidatur von den Mitgliedern des Parteipräsidiums mit großem Applaus aufgenommen.

Die Parteizentrale wollte die Nachricht vor Redaktionsschluss zunächst nicht kommentieren.

Sollte Rösler gewählt werden, wäre er der 13. Parteivorsitzende seit Gründung der FDP. Den Kurs der Partei bestimmt der in Vietnam geborene Rösler seit 2005 als Präsidiumsmitglied mit.

Vor seinem Wechsel ins Bundeskabinett war Rösler Fraktionschef, Landesvorsitzender und Wirtschaftsminister in Niedersachsen.

Schon vor drei Jahren hatte er sich für eine programmatische Erneuerung seiner Partei ausgesprochen und vor der Verengung auf Wirtschaftsthemen gewarnt. Der scheidende Vorsitzende Guido Westerwelle hat angekündigt, weiter Außenminister bleiben zu wollen.

Lesen Sie dazu auch das Porträt: Die Liberalen lavieren, bis der Arzt kommt

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Gesundheitspolitik im Rückspiegel

„Das war ein schwieriges Jahr“

Gesundheitskosten für Bürgergeldbezieher

Krankenkassen gehen gegen die chronische Zechprellerei des Bundes vor

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Sie fragen – Experten antworten

Polio und Diphterie: Impfen bleibt zentraler Baustein

Differenzialdiagnose

Studie: ChatGPT schlägt Neurologen bei Polyneuropathie-Diagnose

Gebrechliche Patienten

Hüft-Operation bei Herzpatienten: Wie sich Risiken minimieren lassen

Lesetipps
Eine Person hält drei Figuren in den Händen

© Suriyo/stock.adobe.com

Man kann nicht nicht führen

Mitarbeiterführung in der Arztpraxis: Tipps für Praxisinhaber

Frau telefoniert

© Matthias Balk / picture alliance

Kontakt mit Patienten

Arztpraxis ohne Telefon: Kann das funktionieren?