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Plakette für babyfreundliches Krankenhaus

BERLIN (ami) Weltweit hat erstmals eine Kinderklinik die Auszeichnung der WHO/UNICEF-Initiative als "Babyfreundliches Krankenhaus" erhalten. Die erste Kinderklinik mit dieser Plakette ist im St. Joseph-Krankenhaus Berlin angesiedelt.

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Der Kinderklinik wird damit bescheinigt, dass sie die Bindung von Eltern und Neugeborenem stärkt, das Stillen fördert und besondere Leistungen bei der Betreuung von Frühgeborenen oder kranken Neugeborenen und deren Eltern vorhält. Auch die Geburtsklinik des St. Joseph-Krankenhauses wurde als "babyfreundlich" ausgezeichnet. Damit gehört das St. Joseph-Krankenhaus zu den 33 Babyfreundlichen Krankenhäusern in Deutschland.

Dr. Michael Abou-Dakn, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe im St. Joseph-Krankenhaus und Vorsitzender der Initiative "Babyfreundliches Krankenhaus", wies darauf hin, dass Babyfreundliche Krankenhäuser helfen würden, der Vernachlässigung von Kindern vorzubeugen.

"Leider hat die Politik dieses Potenzial der WHO/UNICEF-Initiative noch nicht ausreichend erkannt", so Dr. Abou-Dakn. Die Trennung von Mutter und Kind nach der Geburt gehört nach Angaben der Initiative in deutschen Kliniken immer noch zur Routine. Dies gelte besonders für Frühgeborene, die speziell behandelt werden müssten. Die Berliner Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher setzt auf die Mitarbeit der babyfreundlichen Krankenhäuser beim Netzwerk Kinderschutz.

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