Spitzenverband der Fachärzte

Positionierung mit "Agenda Facharzt 2020"

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BERLIN. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat sich mit einer "Agenda Facharzt 2020" für die gesundheitspolitischen Herausforderungen der Zukunft positioniert. Der bei der jüngsten SpiFa-Mitgliederversammlung verabschiedete Forderungskatalog soll in erster Linie die fachärztliche Versorgung in Klinik und Praxis gewährleisten.

Dabei sei die Lebensqualität der Menschen oberster Handlungsmaßstab, heißt es in einer Mitteilung. Dafür haben der SpiFa und seine Mitgliedsverbände konkrete Forderungen aufgestellt: Erhalt und Stärkung der Freiberuflichkeit; Niederlassungsfreiheit für Fachärzte; Bekenntnis zur gemeinsamen fachärztlichen Versorgung in Klinik und Praxis; Stärkung der sektorenübergreifenden Verbundweiterbildung.

Weitere Forderungen: eine überarbeitete GOÄ, Wahlfreiheit zwischen GKV und PKV; bessere Versorgung durch die Kombination von Kollektiv- und Selektivverträgen; liberale Wettbewerbsordnung; sinnvolle Steuerung der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen, Neuordnung der Sektorengrenzen, Ausbau von IT-Strukturen sowie eine Reform der ärztlichen Selbstverwaltung.

Als Dachverband von 27 fachärztlichen Berufsverbänden repräsentiert der (SpiFa) 150 000 Fachärzte in Klinik und Praxis. "Wir senden mit unseren Forderungen ein starkes Signal an die Politik", sagt der Präsident des Berufsverbands der Deutschen Urologen, Dr. Axel Schroeder, in seiner Funktion als 2. Vorsitzender des SpiFa. (fuh)

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