Direkt zum Inhaltsbereich

Praxisgebühr: Union bleibt hart

BERLIN (dpa). Die Union lehnt eine von FDP und Opposition geforderte Abschaffung der Praxisgebühr weiter ab.

Veröffentlicht:

"Wir bleiben da hart", sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Jens Spahn, am Freitag dem ARD-Morgenmagazin.

"Eine Praxisgebühr abzuschaffen ist kurzfristig vielleicht ganz schön, aber langfristig nicht gut für die Finanzen der Krankenversicherungen."

Die Überschüsse der Sozialkassen sollten besser zurückgelegt werden, forderte Spahn. "Diese Rücklage wollen wir für schlechte Zeiten behalten (...), damit wir in der Krise Rücklagen haben und nicht die Beiträge erhöhen."

Der FDP und der Opposition warf Spahn Wahlkampftaktik im Hinblick auf die anstehenden Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen vor. "Hier geht es am Ende nur um Wahlkampf, um Stimmungsmache und nicht um die Sache."

Das Modell der Praxisgebühr habe zwar Schwächen, müsse aber trotzdem bleiben. "Sie hat nicht ganz so funktioniert, wie sie sollte, aber sie hat einen Wert an sich, weil sie zeigt, Gesundheit ist nicht ganz umsonst."

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Tests für die Diagnostik

Akuter Kreuzschmerz: Tipps für ein pragmatisches Vorgehen in der Praxis

Folgen eines Trauma

PTBS-Diagnostik: Das empfiehlt die neue S3-Leitlinie

Aufgabenteilung

Wie Delegation in der Rheumatologie funktionieren kann

Lesetipps
Ins Fitnessstudie statt zum Geburtstag der Oma: Wer eine starke Verpflichtung spürt, Sport zu treiben, könnte eine Muskeldysmorphie haben.

© ME Image / Stock.adobe.com

Krafttraining bis zur Erschöpfung

„Adonis-Komplex“: Was Ärzte beim Verdacht auf Muskeldysmorphie tun können