EurSafety

Preis für Kooperation ohne Grenzen

Das Land Nordrhein-Westfalen zeichnet ein vorbildliches Projekt aus, das mit dazu beiträgt, dass der Infektionsschutz für Menschen im deutsch-niederländischen Grenzgebiet verbessert wird.

Veröffentlicht: 01.10.2012, 14:56 Uhr

KÖLN (iss). Auszeichnung für das "EurSafety Health-net - Euregionales Netzwerk für Patientensicherheit und Infektionsschutz": Für den grenzüberschreitenden Kampf gegen multiresistente Keime erhält es den 1. Preis beim Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen.

"Damit zeichnen wir beispielhaft ein Projekt aus, das aufgrund seiner hervorragend funktionierenden Kooperationen und seines hohen Innovationsgrades einzigartig in der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung ist", würdigte die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) die Initiative.

Sie trage wesentlich zur Verbesserung des Infektionsschutzes für Patientinnen und Patienten in der deutsch-niederländischen Grenzregion bei. Am Netzwerk beteiligen sich Einrichtungen und Institutionen aus insgesamt 16 Städten und Kreisen.

Die Prävention nosokomialer Infektionen war der Schwerpunkt des diesjährigen Gesundheitspreises NRW. Es hatten sich insgesamt 35 Institutionen mit 38 Projekten beworben. Die Sieger vom EurSafety Health-net erhalten ein Preisgeld von 5000 Euro.

Der mit 3000 Euro dotierte 2. Preis geht an das Evangelische Krankenhaus Mülheim für sein "Effizientes Bündel von Präventionsmaßnahmen bei hoher MRSA-Inzidenz in einem Akutkrankenhaus".

Die Klinik trage nachweislich zur Senkung der MRSA-Rate und damit zur Erhöhung der Patientensicherheit bei, lobte Steffens. Für "Hand in Hand - Ein Schulungsfilm von Auszubildenden" werden die Städtischen Kliniken Neuss mit dem 3. Preis (2000 Euro) ausgezeichnet.

Die Ministerin sieht in dem von Krankenpflegeschülerinnen und -schülern produzierten Film einen originellen Beitrag zur Verbesserung der Händehygiene im Krankenhausalltag.

Ein Sonderpreis für die Verbesserung der Zusammenarbeit in der Gesundheitsversorgung geht darüber hinaus an das "Netzwerk Diabetischer Fuß Nordrhein" des Zentrums für integrierte Diabetestherapie in Köln.

Gesundheitsministerin Steffens wird die Preise am 5. Dezember in Düsseldorf verleihen.

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