Psychotherapeuten: Basisversorgung kommt zu kurz

FRANKFURT/MAIN(ine). Nachbesserungen der Vergütung in der ambulanten psychiatrischen Versorgung fordert der Verband Hessischer Vertragspsychotherapeuten VHVP in Hanau.

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Der Verband hat eine Unterschriftenaktion gestartet. Anfang Juli sollen die mehr als 260 Unterschriften Hessens Staatsminister Jürgen Banzer (CDU) in Wiesbaden übergeben werden. Die Ärzte fordern die Verantwortlichen auf, Versorgungs- und Honorarstrukturen zu schaffen, die eine "verantwortungsvolle psychiatrische Arbeit" möglich machen.

Das Ungleichgewichtigkeit von psychiatrischer Basisversorgung und Psychotherapie sei groß. Immer mehr Psychiater, so Dr. Alessandra B. Carella, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie in Wiesbaden, hätten sich auf die besser bezahlte Psychotherapie verlegt - und stünden damit für die psychiatrische Basisversorgung nur noch begrenzt zur Verfügung.

Betroffen seien vor allem Patienten, die auf spezielle Behandlungsangebote angewiesen sind. Die Honorarreform, so die Ärztin, habe diese Entwicklung verschärft. "Es wurden Gespräche auf unterschiedlichen Ebenen geführt - leider bisher ohne Resultat."

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