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RLV-Fallwert für hessische Augenärzte sinkt

FRANKFURT/MAIN (ine). In Hessen stehen für die augenärztliche Grundversorgung ab 2012 im Monat nur noch rund fünf Euro zur Verfügung. "Ein unhaltbarer Zustand", heißt es bei der KV in Frankfurt/Main.

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Der Plan, den konservativ tätigen und "finanziell gebeutelten" Augenärzten durch die Einführung einer zusätzlichen Gebührenordnungsziffer unter die Arme zu greifen, sei nicht aufgegangen.

Die Krankenkassen waren nicht bereit, dafür zusätzliches Geld zur Verfügung zu stellen. "Dem Bewertungsausschuss in Berlin blieb nichts anderes übrig, als eine Honorar-Umverteilung zu beschließen", erläutert die KV Hessen.

Damit sinke der RLV-Fallwert aller Augenärzte auf "unzumutbare 15,69 Euro" im Quartal. Für den KV-Vorstand ein "unhaltbarer Zustand". Eine Stützung durch andere Fachgruppen sei nicht möglich, die KV massiv unterfinanziert. Vorstandschef Frank-Rüdiger Zimmeck appelliert an die Politik, diesen Zustand zu beseitigen: "Das Konzept der permanenten Umverteilung ist gescheitert."

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