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Rabattverträge machen das Rennen

FRANKFURT/MAIN(fst). Generika ohne Rabattvertrag bekommen Seltenheitswert in der Gesetzlichen Krankenversicherung.

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Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens IMS Health ist der Anteil der Generika in der GKV, für die es einen Rabattvertrag gibt, auf zuletzt 73,2 Prozent gestiegen. Kaum ein Jahr zuvor waren es noch 69,9 Prozent. Zwar ist das sehr starke Wachstum bei der Zahl der abgegebenen Packungen unter Rabattvertrag von 95 Prozent (Sommer 2008) auf 37 Prozent (Frühjahr 2009) gesunken. Doch bei diesen Zahlen ist der Start der dritten Tranche der AOK-Rabattverträge zum 1. Juni 2009 noch gar nicht berücksichtigt.

Zudem hat die Techniker Kasse Mitte Juli eine Ausschreibung für 89 Wirkstoffe gestartet, Ende Juli zog der BKK-Dienstleister Spectrum K nach mit einem Vergabeverfahren für 52 patentfreie Arzneimittel. Spectrum K repräsentiert dabei 80 Kassen.

Rabattgeregelte Generika bauen ihren Marktanteil stetig aus
Abgegebene Packungen von Generika-Präparaten in der GKV in zwei Vergleichsquartalen
   Juni bis August 2008 März bis Mai 2009
Zahl abgegebener
Packungen
Veränderung im Vergl. zum Vorjahresquartal Zahl abgegebener
Packungen
Veränderung im Vergl. zum Vorjahresquartal
Generika insgesamt 94,8 Mio. m   104,3 Mio. m  
mit Rabattvertrag 66,2 Mio. m + 95,3 % 76,4 Mio. m + 37,3 %
ohne Rabattvertrag 28,6 Mio. m - 48,6 % 27,9 Mio m - 35,0 %
Quelle: IMS Health, Tabelle: Ärzte Zeitung
In weniger als einem Jahr wuchs die Zahl abgegebener Packungen unter Rabattvertrag auf zuletzt 76,4 Millionen pro Quartal.
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