Rathausgespräche rund um die Gesundheitspolitik

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MAINZ (eb). Wie können Menschen mit völlig unterschiedlichen gesundheitspolitischen Interessen an einen Tisch gebracht werden, um in sachlicher Atmosphäre miteinander zu reden? In dem man ihnen ein Forum bietet, bei dem sie sich nicht vor Publikum oder Presse kämpferisch und als harte Verhandler in Szene setzen müssen. So zumindest streben es die Brüder Christian und Michael Moerchel mit ihren Rathausgesprächen an. Gute Voraussetzungen bringen dafür beide mit. Michael als politischer Journalist und Moderator, Christian als Allgemeinmediziner mit politischer Erfahrung als langjähriger CDU-Stadtrat in Mainz.

Bislang haben die beiden bundesweit 25 dieser Gespräche, vor allem rund um Themen wie die onkologische Versorgung, Diabetes, Schlaganfall oder die richtige Thromboseprophylaxe, organisiert. Dabei geht es um Kosten, die besten Therapien oder die Frage: Wer wird wann wie am besten eingebunden? Zwischen vier und sechs Gespräche organisieren die beiden pro Jahr. Eröffnet werden sie jedesmal mit einem zehnminütigen Impulsreferat eines Spezialisten. Eingeladen werden hochspezialisierte Mediziner, Vertreter privater und gesetzlicher Krankenkassen und von Selbsthilfeverbänden sowie Politiker aus Bund, Ländern und Kommunen sowie Vertreter der Pharmaindustrie. Für das große Publikum sind die Rathausgespräche allerdings nicht gedacht, denn diskutiert werden soll, ohne das Teilnehmer immer auf den Applaus des Publikums schielen, sagt Christian Moerchel.

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