Direkt zum Inhaltsbereich

Regierung besteht auf Umsetzung des Pflege-Mindestlohns

BERLIN (hom). Die Bundesregierung besteht auf der korrekten Umsetzung des Mindestlohns in der Pflegebranche.

Veröffentlicht:

Neben Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden stünden dabei auch Kirchen und ihre Einrichtungen, Betriebsräte, Mitarbeitervertretungen sowie die in der Pflege tätigen Unternehmen in der Verantwortung, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Fraktion.

Seit August vergangenen Jahres ist die sogenannte Pflegearbeits-Bedingungs-Verordnung in Kraft, die den Mindestlohn regelt. Pflegehilfskräfte sollen demnach mindestens 8,50 Euro pro Stunde in den alten Bundesländern und 7,50 Euro in den neuen Bundesländern erhalten.

Bis 2013 soll die Untergrenze stufenweise um insgesamt 50 Cent steigen. Die Mindestlohnregelung ist bis Ende 2014 befristet. Zuletzt waren Klagen laut geworden, dass einzelne Pflegeunternehmen versuchten, den Mindestlohn unterlaufen.

Die Gewerkschaft verdi hatte kritisiert, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Schichtzulagen und Leistungsprämien würden von den Arbeitgebern rechtswidrig auf den Stundenlohn umgelegt und dieser so von 7,48 Euro auf die in der Verordnung vorgeschriebenen 8,50 Euro erhöht.

Laut Bundesregierung gab es Ende 2007 im ambulanten Bereich 11.529 zugelassene Pflegedienste und 11.029 zugelassene Pflegeheime.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Hauptstadtkongress

Politik & Debatte Live: „Speed-Datings“ zu Pflegereform und ePA

Hauptstadtkongress

Digitalisierung ist mehr als nur ein „IT-Projekt“

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

© Springer Medizin Verlag

Unternehmen im Fokus

Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Beispiele zum Durchklicken

Auffälliges EKG: Was steckt hinter diesen 13 Fällen?

Früherkennung von Geschlechtskrankheiten

Kein Screen & Treat bei mukosalen STI!

Schädel-Hirn-Traumata

Was Kopfbälle fürs Demenzrisiko bedeuten

Lesetipps
Ein Blick in die aktuelle Isolationsstudie SOLIS100, die in Zusammenarbeit mit der ESA durchgeführt wird. Sechs Personen sind für 100 Tage in einem Raum isoliert ohne Kontakt nach außen bis auf terminierte Mission-Controll-Telefonate und 30 Minuten Kontakt zu Freunden und Familie pro Woche über Telefon/Videoanruf.

© DLR

Raumfahrtmediziner im Porträt

Jens Jordan – ein Arzt für Weltall und Erde

Ein roter Stift vor einem Taschenrechner.

© Gina Sanders / stock.adobe.com

Einsparungen beschlossen

Wegen Spargesetz: KV Berlin ändert Honorarverteilung und streicht Förderung