Direkt zum Inhaltsbereich

Regierung winkt ab bei Prognosen über Zusatzbeiträge

Veröffentlicht:

BERLIN (fst). "In den nächsten Wochen" wird sich nach Auskunft der Bundesregierung herausstellen, ob Krankenkassen 2010 "in begrenztem Umfang" Zusatzbeiträge erheben müssen. In vielen Fällen könne dies durch den um 3,9 Milliarden Euro erhöhten Bundeszuschuss zur GKV vermieden werden, heißt es in der Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion.

Die Grünen kritisieren, dass sich die Regierung über den Umfang von Zusatzbeiträgen "ahnungslos gibt". Angesichts des voraussichtlichen GKV-Defizits von 7,5 Milliarden Euro bleibe eine Finanzierungslücke von 3,5 Milliarden Euro. Damit ergebe sich für jeden Beitragszahler rechnerisch ein Zusatzbeitrag von 75 Euro pro Jahr oder sechs Euro monatlich.

Betroffen sein davon würden vor allem die etwa drei Millionen Beschäftigten mit weniger als 800 Euro beitragspflichtigem Einkommen pro Monat. Denn diese Gruppe müsse dann mehr als ein Prozent ihres Einkommens für den Zusatzbeitrag aufbringen, kritiesieren die Grünen. Daher sei die Überforderungsgrenze "fehlkonstruiert".

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Anpassung Schutzimpfungs-Richtlinie

Indikationsunabhängige Corona-Impfung künftig für Kassenpatienten erst ab 75

Gemeinsamer Bundesausschuss

Imlunestrant: Zusatznutzen nicht quantifizierbar

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Ascariasis

Wurm in der Hose: Was tun bei hartnäckigem Spulwurmbefall?

Fehlende Folgediagnosen verfälschen das Bild

Zi: Endometriose wird in Abrechnungsdaten häufig unterschätzt

Lesetipps
Karzinom in der Bauchspeicheldrüse in schematischer Darstellung

© Crystal light / stock.adobe.com

Chance auf frühe Diagnose?

Pankreaskrebs: Welche Verschreibungen Verdacht wecken sollten

Eine Agarplatte mit angewachsenen Pilzkolonien.

© Saiful52 / stock.adobe.com

Prophylaxe, Diagnostik und Therapie

Pilzinfektionen in der Hämatologie/Onkologie: So gehen Sie vor

Körpersprache ist stärker als das gesprochene Wort. Man kann aufgebrachten Patienten daher durchaus auch die Handfläche zeigen, also leicht ausgestreckter Arm, man zeigt die Handfläche und signalisiert dem Patienten „Stopp“, so Praxisberaterin Christiane Fleißner-Mielke.

© Doodeez / Stock.adobe.com

Praktische Tipps

Aufgebrachte Patienten? Wie Praxisteams sicher deeskalieren