BMC-Kongress

Reha-Koordinatoren können Fachärzte entlasten

Delegation in der Rehabilitation übt ein Klinikunternehmen mit sogenannten Reha-Koordinatoren. So sollen die Fachärzte in der Klinik von patientenfernen Tätigkeiten entlastet werden.

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Berlin. Während in anderen europäischen Ländern und weltweit die Delegation ärztlicher Tätigkeiten an nicht-ärztliches Personal bereits häufig praktiziert wird, sind die Erfahrungen im deutschen Versorgungsalltag eher gering.

Dabei bietet zum Beispiel die Rehabilitation gute Möglichkeiten für Pflegekräfte, sich akademisch weiterzuqualifizieren und Fachärzte im Rahmen der Delegation zu entlasten, wie Dr. Alina Dahmen, Ärztin, Prokuristin sowie Geschäftsleitung Produktmanagement des Krankenhausunternehmens Dr. Becker Klinikgruppe am Dienstag beim diesjährigen Kongress des Bundesverbandes Managed Care (BMC) in Berlin berichtete.

Mehr vom BMC-Kongress

Weitere Berichte vom Jahreskongress des Bundesverbands Managed Care (BMC) finden Sie gebündelt hier.

Die Reha-Koordinatoren (RK) dienten Patienten und deren Angehörigen als niedrigschwelliger Ansprechpartner, arbeiteten mit den Ärzten im Team und bündelten die patientenfernen Tätigkeiten, um die Fachärzte in der Klinik zu entlasten. Bisher setze der Reha-Anbieter RK nur an einem seiner Standorte ein, so Dahmen.

Knackpunkt sei unter anderem die Refinanzierung, die bei den Becker-Kliniken nach Verhandlungen mit der Deutschen Rentenversicherung (DRV) gesichert sei. RK können ausgebildete Gesundheits- und Krankenpfleger mit mehrjähriger Berufserfahrung mit entsprechendem Studium werden. (maw)

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