BMC-Kongress

Reha-Koordinatoren können Fachärzte entlasten

Delegation in der Rehabilitation übt ein Klinikunternehmen mit sogenannten Reha-Koordinatoren. So sollen die Fachärzte in der Klinik von patientenfernen Tätigkeiten entlastet werden.

Veröffentlicht:

Berlin. Während in anderen europäischen Ländern und weltweit die Delegation ärztlicher Tätigkeiten an nicht-ärztliches Personal bereits häufig praktiziert wird, sind die Erfahrungen im deutschen Versorgungsalltag eher gering.

Dabei bietet zum Beispiel die Rehabilitation gute Möglichkeiten für Pflegekräfte, sich akademisch weiterzuqualifizieren und Fachärzte im Rahmen der Delegation zu entlasten, wie Dr. Alina Dahmen, Ärztin, Prokuristin sowie Geschäftsleitung Produktmanagement des Krankenhausunternehmens Dr. Becker Klinikgruppe am Dienstag beim diesjährigen Kongress des Bundesverbandes Managed Care (BMC) in Berlin berichtete.

Mehr vom BMC-Kongress

Weitere Berichte vom Jahreskongress des Bundesverbands Managed Care (BMC) finden Sie gebündelt hier.

Die Reha-Koordinatoren (RK) dienten Patienten und deren Angehörigen als niedrigschwelliger Ansprechpartner, arbeiteten mit den Ärzten im Team und bündelten die patientenfernen Tätigkeiten, um die Fachärzte in der Klinik zu entlasten. Bisher setze der Reha-Anbieter RK nur an einem seiner Standorte ein, so Dahmen.

Knackpunkt sei unter anderem die Refinanzierung, die bei den Becker-Kliniken nach Verhandlungen mit der Deutschen Rentenversicherung (DRV) gesichert sei. RK können ausgebildete Gesundheits- und Krankenpfleger mit mehrjähriger Berufserfahrung mit entsprechendem Studium werden. (maw)

Mehr zum Thema

Bericht für 2023

PwC-Monitor: Insolvenzen prägen Übernahmen bei Kliniken

Das könnte Sie auch interessieren
Umgang mit Multimorbidität in der Langzeitpflege

© Viacheslav Yakobchuk / AdobeStock (Symbolbild mit Fotomodellen)

Springer Pflege

Umgang mit Multimorbidität in der Langzeitpflege

COVID-19 in der Langzeitpflege

© Kzenon / stock.adobe.com

Springer Pflege

COVID-19 in der Langzeitpflege

Verschiedene Gesichter

© Robert Kneschke / stock.adobe.com / generated with AI

Seltene Erkrankungen

GestaltMatcher – Per Gesichtsanalyse zur Orphan Disease-Diagnose

Künstliche Intelligenz gilt auch in der Medizin als Schlüsseltechnologie, mit deren Hilfe zum Beispiel onkologische Erkrankungen stärker personalisiert adressiert werden könnten.

© Kanisorn / stock.adobe.com

EFI-Jahresgutachten 2024 übergeben

KI: Harter Wettbewerb auch in der Medizin

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Nach Aufruf der KV Hessen

Budget-Protest? Wesentliche Leistungen müssen erbracht werden!

Was wird aus den NVL?

ÄZQ wird aufgelöst – Verträge gekündigt

Erstmal ohne Kioske, PVZ, Studienplätze

Lauterbach speckt geplantes Versorgungsgesetz massiv ab

Lesetipps