Direkt zum Inhaltsbereich

Arzttermine

Rentner in Deutschland warten kürzer

Deutsche müssen zu lange auf einen Termin beim Haus- oder Facharzt warten? Von wegen: Einer internationalen Studie zufolge schneidet die Bundesrepublik im Vergleich mit zehn anderen Industrienationen gut ab.

Veröffentlicht:

BERLIN. Deutsche Rentner warten kürzer auf einen Arzttermin als ihre Altersgenossen in USA oder Skandinavien. Zudem leiden sie seltener unter chronischen Krankheiten.

Das geht aus dem "International Health Policy Survey 2014" hervor, den der amerikanische Commonwealth Fund herausgibt.

80 Prozent der befragten Deutschen bekommen demnach binnen zwei Tagen einen Termin beim Hausarzt.

Mit diesem Wert liegt Deutschland gemeinsam mit Frankreich und Neuseeland an der Spitze der untersuchten elf Industrieländer. In den USA und in Schweden kam nur jeder zweite so schnell zum Zuge.

Ähnlich das Bild bei den Fachärzten: 60 Prozent der Befragten hatten binnen vier Wochen einen Termin. Nur in den Niederlanden ging es etwas schneller.

Von den 65-Jährigen in Deutschland litten laut Report 49 Prozent an zwei oder mehr chronischen Krankheiten. In den USA waren es 68 Prozent. (af)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Oberverwaltungsgericht Sachsen-Anhalt

Aufnahme ins Wählerverzeichnis zur Kammerversammlung: Nicht per Eilantrag

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Ein Medikament unter vielen, das wenigen hilft? 2400 Wirkstoff-Kandidaten in der EU haben den Orphan-Drug-Status.

© artisteer / Getty Images / iStock

Wirkstoff-Kandidaten mit Orphan-Drug-Status

Orphan Drugs – Risiken für ein Modell

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa)
Ein junges Mädchen wird geimpft – gegen HPV? (Symbolbild mit Fotomodellen)

© milanmarkovic78 / stock.adobe.com

Vision Zero Onkologie

Die Elimination des Zervixkarzinoms

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vision Zero e.V.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Leitlinie der Europäischen Gesellschaft für Urologie

Neue Klassifikation von Harnwegsinfektionen räumt mit Missverständnissen auf

Sechs Monate längeres Gesamtüberleben

Daraxonrasib beim Pankreaskarzinom: Besser als die Chemotherapie?

Lesetipps
Ein Säugling liegt auf dem Rücken auf einem Bett. Die Hände der Mutter streichen sachte über den Bauch des Kindes.

© Aurora Aesthetics / Generated with AI / Stock.adobe.com

Funktionelle gastrointestinale Störungen

Säuglingskoliken: Wie viel Schreien ist normal?

Füße mit Lymphödem

© [M]_Dr. P. Marazzi / Science Photo Library

Ödem ist nicht gleich Ödem

Lymphödem versus Lipödem: Tipps für Diagnostik und Therapie