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Rösler will ambulant und stationär besser verzahnen

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BERLIN (sun). Nach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) sollen Patienten künftig stärker sektorenübergreifend behandelt werden, als dies bisher der Fall sei. Zwar sei die Idee "nicht neu", aber bisher seien alle Versuche ambulant und stationär besser zu verzahnen "suboptimal" verlaufen, sagte Rösler anlässlich der Handelsblatt-Tagung "Health" in Berlin

Die Versorgung der Patienten müsse "reibungslos" ausgestaltet werden. Und dafür sei es "wenig sinnvoll", ambulant und stationär "dauerhaft nebeneinander herlaufen" zu lassen. "Schließlich interessiert sich der Patient am allerwenigsten dafür, aus welchem Topf seine Versorgung gezahlt wird", sagte Rösler. Ein Patient wolle vor allem "gut behandelt" werden. Dazu müsse die flächendeckende medizinische Versorgung allerdings auch weiterhin gesichert werden. In diesem Zusammenhang diskutiere er "sehr emotional und freundschaftlich" mit den Ländern über die Ausgestaltung der Bedarfsplanung. Dies solle künftig stärker den tatsächlichen Bedarf widerspiegeln. "Die Bezirke sind aus heutiger Sicht viel zu groß gestaltet", so Rösler.

In einer Kommission will der Minister hierzu gemeinsam mit unter anderem Ärzten, Krankenkassen sowie Vertretern der Länder Konzepte gegen den drohenden Ärztemangel erarbeiten.

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