Hochwasser-Katastrophe

SPD-Pflegebeauftragte will Sicherheit in Heimen nach Flut prüfen

Laut der SPD-Pflegebeauftragten Heike Baehrens müssten vor allem bei neuen Einrichtungen Katastrophenszenarien stärker berücksichtigt werden. Allerdings brauche es Konzepte, die dennoch Teilhabe ermöglichen.

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Berlin. Die Pflegebeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Heike Baehrens, will nach der Flutkatastrophe die Sicherheitsvorkehrungen in Seniorenheimen und Behinderteneinrichtungen auf den Prüfstand stellen. „Bestehende Einrichtungen sollten auf den Katastrophenschutz hin überprüft werden“, sagte die SPD-Politikerin der „Heilbronner Stimme“ (Samstag). „Geplante und neue Einrichtungen werden in Zukunft mehr noch als bisher Katastrophenszenarien berücksichtigen müssen.“

Gemeinschaftsräume und Wohnungen in obere Geschosse zu verlegen, könne allerdings Probleme bereiten. Bei Hochwasser könnten etwa schnell Strom und Fahrstühle ausfallen. Außerdem müsse der Wunsch nach Teilhabe der Bewohner berücksichtigt werden. Stark mobilitätseingeschränkte Menschen gewönnen mehr Selbständigkeit, wenn sie barrierefrei im Erdgeschoss wohnen könnten. Wichtig sei auch, Senioren noch genauer zu erklären, wie die Warn-App Nina funktioniere.

Der Vize-Fraktionschef der FDP im Bundestag, Stephan Thomae, forderte derweil in der Zeitung regelmäßige Schulungen für Personal und Bewohner. Ein Evakuierungsplan müsse Pflicht sein. Auch müsse frühzeitig vor möglichen Gefahren gewarnt werden, am besten über Sirenen, da ältere Menschen ihre Mobiltelefone oftmals nicht ständig bei sich trügen. (dpa)

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