Berufspolitik

SPD-Vorstand beantragt Einheitshonorar

BERLIN (eb). Gleiches Geld für gleiche Leistung. Der SPD-Vorstand fordert in einem Leitantrag für den SPD-Bundesparteitag eine einheitliche Ärztevergütung für die ambulante Versorgung von gesetzlich und privat Krankenversicherten.

Veröffentlicht:

Die unterschiedliche Vergütung sei Ursache der Wartezeiten für gesetzlich Versicherte und für die "medizinisch unbegründete, verstärkte Ansiedlung von Haus- und Fachärzten in Regionen mit einem hohen Anteil von Privatversicherten" heißt es in dem Antrag.

Die Honorarordnung solle sowohl für die in der SPD-Bürgerversicherung Versicherten als auch für die Bestandsversicherten der PKV gelten.

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Kommentare
Veröffentlichte Meinungsäußerungen entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung und Haltung der Ärzte Zeitung.
Dipl.-Med Jens-Uwe Köhler

Gleiches Geld für gleiche Leistung...

... einverstanden! Gute Idee !
Wenn meine Einnahmen aus der Versorgung der GKV-Patienten meine Betriebskosten und die Gehälter meiner Angestellten decken, genug Mittel für Modernisierung übrig bleibt und ich darüber hinaus auch noch ein anständiges Honorar an mich auszahlen kann - die Honorierung also an die GOÄ-Sätze angepasst wurden, dann soll es so sein.
Allerdings wird auch das die Wartezeiten der Patienten wohl eher nicht reuzieren - wie denn auch?
Schade, dass das Problem nicht so einfach zu lösen ist, lieber SPD-Vorstand...


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