Berufspolitik

Sachsen gewinnt Ärzte aus Österreich

DRESDEN/WIEN (tt). Die sächsische Landesärztekammer hat bei einem Symposium der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) in Wien um Ärzte geworben.

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Die gesundheitspolitische Tagung stand in diesem Jahr unter dem Motto "Arzt sein in Zukunft".

Die sächsischen Vertreter präsentierten dabei ihr Netzwerk "Ärzte für Sachsen", ein Programm, mit dem im Freistaat seit zwei Jahren um Ärztenachwuchs geworben wird.

Österreich ist für Sachsens Gesundheitspolitiker einer der wichtigsten Ansprechpartner, geht es um die Gewinnung von Personal. Regelmäßig reisen Delegationen aus Sachsen in das Land, auch unter Kammervertretern besteht ein reger Austausch.

Mit spürbaren Folgen: Österreich ist nach einigen osteuropäischen Staaten das Land, das die meisten Ärzte im Freistaat stellt.

Ende 2011 arbeiteten hier 85 Ärzte aus Österreich, darunter laut Sachsens Kammer zwei Chefärzte, drei Oberärzte, 13 Fachärzte, ein Stationsarzt und 61 Weiterbildungsassistenten.

Knapp 1500 ausländische Ärzte gibt es in Sachsen insgesamt, meist aus Tschechien, Polen und Russland, kaum aus Westeuropa.

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