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Sachsen setzt Förderung für Studenten fort

DRESDEN (tt). In Sachsen erhalten Medizinstudenten, die sich verpflichten, in unterversorgten Gebieten zu praktizieren, weiter Förderung. Das Sozialministerium teilte mit, dass das "Förderprogramm zur Studienbeihilfe für Medizinstudenten" fortgesetzt werde.

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Das Programm wurde im Oktober 2008 begonnen, das Gemeinschaftsprojekt der KV Sachsen, der Kassen und des Ministeriums wäre demnächst ausgelaufen.

"Das Projekt ist eine Erfolgsgeschichte, es konnten fast 40 Studenten für das Programm gewonnen werden", erklärte Sozialministerin Christine Clauß (CDU). "Daher wird es jetzt um weitere zwei Studienjahrgänge verlängert."

Mit dem Stipendium werden bis zu 50 Medizinstudenten des Studiengangs Humanmedizin pro Jahr unterstützt, sie müssen den ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung bereits bestanden haben.

Voraussetzung für die Förderung ist die Selbstverpflichtung, nach Abschluss der Facharztausbildung für Allgemeinmedizin in einem hausärztlich unterdurchschnittlich versorgten Gebiet in Sachsen tätig zu werden.

Nachbesetzung zunehmend schwierig

Die Förderung wird für maximal zwei Jahre gewährt. In den ersten beiden Jahren werden den Studierenden 300 Euro pro Monat, im dritten Jahr 400 Euro und im vierten Jahr 600 Euro pro Monat gezahlt.

Die weitere Förderung sei nötig, um der "zunehmend schwierigeren Nachbesetzungen von Arztpraxen" auf dem Land entgegenzusteuern, begrüßte der vdek Sachsen die Verlängerung.

Dr. Klaus Heckemann, sächsischer KV-Vorstandschef, kündigte an, dass bis Jahresende eingereichte Anträge auf Förderung eine rückwirkende Studienbeihilfe ab dem Oktober 2011 ermöglichen.

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