Berufspolitik

Sachsen wirbt um mehr Ärzte aus Österreich

DRESDEN (tt). Sachsens Ärztekammer will verstärkt auf Hilfe aus Österreich setzen. Vertreter der Kammer und des sächsischen Gesundheitsministeriums sind nach Wien gereist, um dort über den "Ausbau des Freundschaftsvertrages zwischen Sachsen und Österreich" zu beraten, teilte die Kammer mit.

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Es geht dabei um den Austausch von Medizinern und die Entwicklung von entsprechenden Plattformen im Internet. "Wir befinden uns in einer seltenen Win-Win-Situation", erklärte Kammerpräsident Professor Jan Schulze.

"Junge Ärzte aus Österreich absolvieren ihre Facharztweiterbildung in Sachsen, helfen so in der Patientenversorgung und gehen dann in ihre Heimat zurück."

Neben dem Ausbau von Internetportalen wird auch über eine stärkere Kooperation im Krankenhausbereich gesprochen. Zugleich sollen Konzepte zur medizinischen Versorgung in ländlichen Räumen diskutiert werden.

Die Sächsische Landesärztekammer wirbt ausschließlich in Österreich um medizinischen Nachwuchs, weil dort Ärzte über den Bedarf an den Hochschulen ausgebildet werden. 2010 arbeiteten 85 Ärzte aus Österreich im Freistaat.

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