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Unabhängige Patientenberatung

Sanvartis sagt Neutralität zu

Veröffentlicht:

NEU-ISENBURG. Nach dem Beschluss der 1. Vergabekammer des Bundes geht Sanvartis davon aus, die Trägerschaft der Unabhängigen Patientenberatung (UPD) ab 2016 zu übernehmen.

Die Patientenberatung werde von einer noch zu gründenden gemeinnützigen UPD GmbH gemanagt, sodass "jegliche inhaltliche Einflussnahme vollständig ausgeschlossen sei".

Ein Regelwerk werde sicherstellen, dass Sanvartis keinen Zugriff auf die UPD oder deren Daten und das IT-System haben werde, teilte Sanvartis-Geschäftsführer Linus Drop mit.

Außerdem sei eine umfassende kontinuierliche Überwachung durch eine neutrale Kontrollinstanz vorgesehen.

Drop betont in seiner Mitteilung außerdem, dass "niemand plane, Patienten künftig nur noch am Telefon zu beraten". Die Beratung vor Ort soll ausgebaut werden; sie werde auch weiterhin durch Ärzte, Rechtsanwälte, medizinische Fachangestellte und weitere Experten mit langjähriger Berufserfahrung sichergestellt. (jk)

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Kommentare
Dr. Richard Barabasch 08.09.201510:08 Uhr

So so : "Sagt zu, man werde . . ."

Wenn das "wie bisher" angeblich so unabhängig war, wie beteuert, warum - fragt sich der geneigte Leser - gab''s dann "Probleme" der sogar medial bekannten und angesprochenen Art ?.
Diese offentlich-beteuerten possenhaften Absichten werden nach dem verlogenen Polit-Spiel zur Vergabe nur dazu führen MÜSSEN, dass dem angeblich unabhängigen "GmbH-Beratungs-Gebahren" von Sanvartis ziemlich genau auf die Finger geschaut wird,
meint
R.B.

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