Schlaganfall - der Südwesten sieht sich bei Vorsorgung vorn

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STUTTGART (mm). Von 49 landesweit ausgewiesenen Schlaganfalleinheiten in Baden-Württemberg sind bereits 32 Einheiten zertifiziert. Das Ziel einer landesweit flächendeckenden qualifizierten Schlaganfallversorgung der Bevölkerung ist bis auf wenige Ausnahmen fast erreicht, teilte das Landessozialministerium mit.

In Baden-Württemberg würden derzeit rund 70 Prozent aller Schlaganfallpatienten in einer Schlaganfalleinheit versorgt. Der Südwesten hat mit der bereits 1997 begonnenen Neustrukturierung der Schlaganfallversorgung bundesweit eine Vorreiterrolle übernommen.

Basis dafür ist ein gestuftes Versorgungsangebot: Dazu gehören sieben Schlaganfallzentren (Stroke Units) an den Standorten der Maximalversorgung, sieben regionale Schlaganfallschwerpunkte sowie derzeit 35 lokale Schlaganfallstationen. Im Südwesten werden nach Angaben des Ministeriums jährlich über 40 000 Menschen stationär behandelt, weil sie zum ersten oder wiederholten Male einen Schlaganfall erlitten haben. Der Schlaganfall ist nach Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen die dritthäufigste Todesursache.

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