Berufspolitik

Schleswig-Holstein verschärft Infektionsprävention

KIEL (di). Die Infektionsprävention in stationären Einrichtungen in Schleswig-Holstein soll verbessert werden. Die Landesregierung im Norden hat dafür eine Verordnung verabschiedet, in der die strukturellen und personellen Voraussetzungen geregelt sind.

Veröffentlicht:

Die Ausstattung mit Hygienefachpersonal wird dabei durch das Risikoprofil einer Einrichtung bestimmt, das sich nach den Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) richtet.

Außerdem müssen die Informationsflüsse über Präventionsmaßnahmen und Infektionsgeschehen sichergestellt werden.

Wesentliche Punkte dabei sind die Erfassung und Bewertung von Infektionen, von Erregern mit Resistenzen und Multiresistenzen sowie Art und Umfang des Antibiotikaverbrauchs. Die Bewertung muss jeweils zu Konsequenzen für das Hygienemanagement und für das Antibiotika-Verordnungsmanagement führen.

"Wir wollen, dass die Zahl der Krankenhausinfektionen mit resistenten Erregern durch bessere Einhaltung von Hygieneregeln und eine sachgerechte Verordnung von Antibiotika gesenkt wird", sagte Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg (FDP). Die Fortbildung des Personals ist ebenfalls Bestandteil der Regelinhalte der Verordnung.

Mehr zum Thema

Amtsübergabe

Gesundheitsminister Lauterbach skizziert erste Gesundheitspläne

Brandenburg

Ärzte-Union hat sich aufgelöst

Gastbeitrag

Die Lücken im Pandemiewissen: Gestern, heute und morgen?

Das könnte Sie auch interessieren
Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

© Pascoe Naturmedizin

Vitamin-C-Therapie

Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

© designer491 / Getty Images / iStockphoto

Long-COVID

Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Long-COVID-Syndrom: Warum Frauen häufiger betroffen sind

© Pascoe Naturmedizin

Vitamin-C-Infusionen bei Long-COVID

Long-COVID-Syndrom: Warum Frauen häufiger betroffen sind

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Der neue und der alte Minister: Karl Lauterbach (li.) und Jens Spahn (Mitte) bei der Amtsübergabe im Bundesgesundheitsministerium am Mittwoch.

© Thomas Ecke / BMG

Amtsübergabe

Gesundheitsminister Lauterbach skizziert erste Gesundheitspläne

Wie gut schützen die verfügbaren Impfstoffe vor der Omikron-Variante?

© alphaspirit / stock.adobe.com

Corona-Vakzine

Impfschutz: Gegen Omikron braucht es deutlich höhere Antikörperspiegel