Bürgerversicherung

Schulz will Kassen anders finanzieren

Veröffentlicht:

Berlin. Martin Schulz hat angekündigt, gegen eine "Zwei-Klassen-Medizin" in Deutschland vorgehen zu wollen. "Die paritätisch finanzierte Bürgerversicherung ist ein wichtiges Projekt", sagte der Kanzlerkandidat der SPD und designierte Parteivorsitzende am Montag im Berliner Willy-Brandt-Haus.

Die Vorstellungen zur künftigen Finanzierung der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung passen in ein von Schulz gezeichnetes Tableau der Sozialpolitik. Als Spitzenkraft der Sozialdemokraten im bevorstehenden Wahlkampf plädierte der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments dafür, große Vermögen stärker als heute zur Finanzierung staatlicher Aufgaben heranzuziehen. Zudem sollten seiner Ansicht nach Kapitalerträge "nicht gleich wie Arbeitseinkommen" behandelt werden.

Für die bevorstehenden Wahlen regte Schulz ein Fairness-Abkommen aller wahlkämpfenden Parteien an. (af)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Übergangsfinanzierung für Kliniken in der Kritik

Grünen-Politikerin warnt vor teuren Subventionen für Krankenhäuser

Verordnung formal fehlerhaft

KBV kritisiert Regress-Urteil des Bundessozialgerichts

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Verordnung formal fehlerhaft

KBV kritisiert Regress-Urteil des Bundessozialgerichts

Lesetipps
Rezeptunterschrift? Immer eigenhändig. Immer!

© detailblick-foto / stock.adobe.com

Bundessozialgericht

Rezeptunterschrift gestempelt: Internist drohen 1,24 Millionen Euro Regress

Ein Hausarzt lädt in seiner Praxis Dokumente in eine elektronische Patientenakte

© Daniel Karmann/dpa

Stichtage rücken näher

Warum es sich für Praxen lohnt, vor dem 1. Oktober in die ePA einzusteigen