Saarland

Sechs Prozent wechseln den Hausarzt

Arzt-Hopping ist im Saarland kein Massenphänomen. Bei Fachärzten ist der Anteil noch geringer.

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SAARBRÜCKEN. Das sogenannte "Arzt-Hopping" ist im Saarland kein größeres Problem. Das hat eine Erhebung der KV ergeben.

Demnach haben binnen eines Jahres nur sechs Prozent der Patienten einen zweiten Hausarzt aufgesucht. Bei den Fachärzten ist der Anteil noch deutlich geringer. Hier suchten nur 1,7 Prozent einen Zweitmediziner aus derselben Facharztgruppe auf.

"Das ‚Arzt-Hopping‘ ist bei uns kein Massen-Phänomen", sagte der KV-Vorsitzende Dr. Gunter Hauptmann der "Ärzte Zeitung". Nur einige wenige Patienten würden tatsächlich wegen ihrer Beschwerden gleich mehrere Ärzte vom selben Fach aufsuchen.

Hintergrund der Erhebung waren Überlegungen in der KV, den Direktzugang der Patienten zum Facharzt einzuschränken und die Patienten dazu zu bewegen, zunächst zum Hausarzt zu gehen.

Anlass dafür war die Feststellung, dass nach dem Wegfall der Praxisgebühr im vergangenen Jahr drastisch mehr Patienten beim Facharzt ohne Überweisung behandelt wurden.

Hier hat die KV inzwischen festgestellt, dass viele Patienten sehr wohl zuvor beim Hausarzt waren - die Hausärzte die Überweisungen aber häufig nicht für die KV extra erfasst hatten. (kin)

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