Gutachten

So könnte der GBA reformiert werden

Die Münch-Stiftung hat Reformvorschläge für den GBA vorgelegt. Das Ziel: Seine Legitimation stärken.

Veröffentlicht:
Reformbedürftig? Der Sitz der GBA in Berlin.

Reformbedürftig? Der Sitz der GBA in Berlin.

© GBA

BERLIN. Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) soll politischer werden, stärker am Gemeinwohl ausgerichtet sein und offener für Innovationen. So die Vorschläge der Stiftung zur Reform des GBA. Geht es nach den Gutachtern um Professor Justus Haucap, soll die Zahl der Unparteiischen von drei auf neun erhöht werden, drei davon sollte der Gesundheitsausschuss des Bundestages benennen. Sie sollten für neun Jahre gewählt werden und keine zweite Amtszeit antreten dürfen.

Haucap steht einer Gruppe von Wissenschaftlern vor, die die Stiftung Münch mit der Ausarbeitung von Reformvorschlägen beauftragt hat.

Zusätzlich zu den Unparteiischen sollen dem GBA wie bisher 15 Vertreter der Leistungserbringer, Kassen und Patienten angehören, aber ohne Stimmrecht. So soll die aktuelle Kritik an der verfassungsmäßigen Legitimation des GBA entschärft werden.

Außerdem sollten die Interessen der bisherigen Outsider besser vertreten sein, also der Pharmaindustrie, der Medizinproduktehersteller oder auch der Hersteller medizinischer Software. (af)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Berufspolitik

Abirateron-Regress: Urologen in Nordrhein berichten von bis zu 40.000 Euro

Interview zum Vertragsarztrecht

Regress-Prävention: Wie Ärzte Formfehlern aus dem Weg gehen

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Neuer GLP-1-Rezeptoragonist

Orforglipron: Bekommt Semaglutid jetzt Konkurrenz?

Lesetipps
Eine Frau streckt ihre Zunge heraus, man sieht ihre Zähne oben.

© vladimirfloyd / stock.adobe.com

Halitosis

Was hinter Mundgeruch stecken kann

Ein Stempel mit der Aufschrift "Regress"

© Gina Sanders / stock.adobe.com |

Interview zum Vertragsarztrecht

Regress-Prävention: Wie Ärzte Formfehlern aus dem Weg gehen