Hamburg

Soldaten als Helfer in Pflegeheimen

Spürbare Entlastung durch 52 Helfer der Bundeswehr in Einrichtungen der Hansestadt. Auch viele Freiwillige haben ihre Dienste angeboten.

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Hamburg. Sie verteilen Essen und Getränke, sammeln Geschirr ein oder übernehmen Fahrtätigkeiten: 52 Soldaten der Bundeswehr sind derzeit als Helfer in Hamburger Pflegeeinrichtungen eingesetzt. Die Stadt Hamburg hat sie im Rahmen eines Amtshilfeersuchens angefordert.

Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (beide SPD) bedankten sich bei den Helfern, von denen zehn eine Sanitätsausbildung haben und auch in der Pflege eingesetzt werden. Prüfer-Storcks sprach von einer „spürbaren Entlastung“ durch das Engagement der Bundeswehr. Neben den Soldaten haben sich insgesamt mehr als 1500 Hamburger gemeldet, die Unterstützung in der Corona-Krise angeboten haben. Darunter sind auch Ärzte, Pflegefachkräfte mit Intensiverfahrung, Pflegehilfskräfte und Medizinstudenten. Hilfe wird auch von Organisationen wie dem Medizinischen Dienst, dem Prüfdienst der privaten Krankenversicherungen oder der Knappschaft angeboten. Laut Gesundheitsbehörde konnten über diese Wege bislang 49 Ärzte und 29 Pflegefachkräfte an die Gesundheitsämter zur Betreuung von COVID-19-Patienten, die in häuslicher Umgebung genesen, vermittelt werden. Außerdem wurden 43 Medizinstudierende in den Gesundheitsämtern zur Verstärkung eingestellt. (di)

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