Direkt zum Inhaltsbereich

Steuerförderung für Forschung verschoben auf Nimmerleinstag

BERLIN (fst). Eine steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung wird es auf absehbare Zeit nicht geben, erklärt die Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der SPD im Bundestag.

Veröffentlicht:

Eine solche Förderung müsse sich unter Berücksichtigung der Haushaltskonsolidierung "zu gegebener Zeit in ein haushalts- und steuerpolitisches Gesamtkonzept einpassen", heißt es sibyllinisch in der Antwort.

Ungeachtet dessen stellt sich die Bundesregierung in der Bildungs- und Forschungspolitik selber ein glänzendes Zwischenzeugnis aus.

Der Beschluss, in der Legislaturperiode zusätzlich zwölf Milliarden Euro zusätzlich in Bildung und Forschung investieren zu wollen, werde "verlässlich umgesetzt", heißt es.

"Zahlreiche Indikatoren des Bildungs- und Forschungssystems in Deutschland weisen historische Bestwerte auf", gibt sich die Regierung überzeugt.

Deutschland sieht die Exekutive "ausweislich aller Kennzahlen" weiterhin in einer Spitzenposition bei der Zahl der klinischen Studien. Dies gelte trotz der abnehmenden Zahl klinischer Prüfungen in der EU.

In diesem Zusammenhang kündigt die Regierung an, das "Nationale Register für klinische Studien" an der Universität Freiburg solle "zunächst" bis Ende September 2012 gefördert werden. Ursprünglich sollte die Unterstützung für das Register in diesem Jahr auslaufen.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Differenzierung ist entscheidend

INOCA/ANOCA: Welche Therapie ist die richtige?

Apps auf Rezept im Visier

Schutz vor Regress bei der DiGA-Verordnung

Digitalisierung

KI-Chatbots bieten 24/7-Sprechstunde für Patienten

Lesetipps
Dass Sport einen positiven Effekt bei Patienten mit Depressionen hat, ist nichts Neues. Der Casus Knacksus ist die Motivation.

© Rifqi Muflih / stock.adobe.com

Motivierende Gesprächsführung

Wie motiviere ich Patienten mit Depression zu Sport?

Jörg Schelling

© Foto: Matthias Balk

Hantavirus und Ebolavirus

Was Patienten brauchen, die Sorge vor einem neuen Virusausbruch haben

Ein Arzt arbeitet mit einer KI-Anwendung.

© Deemerwha studio / stock.adobe.com

Von DiGA bis Chatbot

Wie KI hilft, die rheumatologische Versorgung zu verbessern