Berufspolitik

Steuerförderung für Forschung verschoben auf Nimmerleinstag

BERLIN (fst). Eine steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung wird es auf absehbare Zeit nicht geben, erklärt die Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der SPD im Bundestag.

Veröffentlicht: 30.08.2011, 17:39 Uhr

Eine solche Förderung müsse sich unter Berücksichtigung der Haushaltskonsolidierung "zu gegebener Zeit in ein haushalts- und steuerpolitisches Gesamtkonzept einpassen", heißt es sibyllinisch in der Antwort.

Ungeachtet dessen stellt sich die Bundesregierung in der Bildungs- und Forschungspolitik selber ein glänzendes Zwischenzeugnis aus.

Der Beschluss, in der Legislaturperiode zusätzlich zwölf Milliarden Euro zusätzlich in Bildung und Forschung investieren zu wollen, werde "verlässlich umgesetzt", heißt es.

"Zahlreiche Indikatoren des Bildungs- und Forschungssystems in Deutschland weisen historische Bestwerte auf", gibt sich die Regierung überzeugt.

Deutschland sieht die Exekutive "ausweislich aller Kennzahlen" weiterhin in einer Spitzenposition bei der Zahl der klinischen Studien. Dies gelte trotz der abnehmenden Zahl klinischer Prüfungen in der EU.

In diesem Zusammenhang kündigt die Regierung an, das "Nationale Register für klinische Studien" an der Universität Freiburg solle "zunächst" bis Ende September 2012 gefördert werden. Ursprünglich sollte die Unterstützung für das Register in diesem Jahr auslaufen.

Mehr zum Thema
Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Zwei große COVID-19-Studien zurückgezogen

Hydroxychloroquin und Antihypertensiva

Zwei große COVID-19-Studien zurückgezogen

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden