DKG fordert

Strafzahlungen müssen weg

Veröffentlicht:

Berlin. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) begrüßt, dass die Bundesländer über Parteigrenzen hinweg die im MDK-Reformgesetz vorgesehenen Strafzahlungen von 300 Euro im Falle von Rechnungsanpassungen für Krankenhäuser ablehnen wollen.

Das hat die DKG in Reaktion auf die Entschließung mitgeteilt, die der Bundesrat anlässlich der abschließenden Beratung des MDK-Reformgesetzes gefasst hatte.

„Mit der Ablehnung der pauschalierten Strafzahlung verdeutlichen die Länder, dass eine solche Strafmaßnahme gegen die Krankenhäuser unangemessen ist und wie der Bundesrat formuliert ‚weit über das Ziel hinausgeht‘“, so Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der DKG.

Die DKG fordert von der großen Koalition, die Strafzahlung wieder abzuschaffen. Zudem hält die DKG eine Klarstellung für notwendig: Um Rechtssicherheit zu erhalten, sollten die Änderungen im Gesetz nur Patienten betreffen, die ab dem 1. Januar 2020 stationär behandelt werden. (ato)

Mehr zum Thema

Pharma-Innovationen

Ethikrat thematisiert Anspruch auf faire Arzneimittelpreise

Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Plenardiskussion beim Hauptstadtkongress 2022: „Frauen machen Gesundheit, Männer führen: Wo bleibt Female Empowerment?“ Es diskutierten (von links:) Dr. Christiane Stehle, Tanja Heiß, Emily Troche, Moderatorin Katharina Lutermann, Dr. Susan Niemeyer, Frederike Gramm, Oberin Doreen Fuhr.)

© Rolf Schulten

Wenige weibliche Führungskräfte

Wie kommt das Gesundheitswesen zu mehr Chefinnen?