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Westfalen-Lippe

Strukturfonds soll die Sicherstellung flankieren

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DORTMUND. In Westfalen-Lippe wird ein Strukturfonds eingerichtet, aus dem Sicherstellungsmaßnahmen in unterversorgten Regionen finanziert werden. Das hat die Vertreterversammlung der KV Westfalen-Lippe ohne Gegenstimmen bei zwei Enthaltungen beschlossen.

Bislang sei ein Strukturfonds nicht nötig gewesen, da es keine Regionen gab, die als unterversorgt gelten, sagte der 2. KV-Vorsitzende Dr. Gerhard Nordmann.

Demnächst ändere sich die Situation, da die Mittelbereiche Altena und Lage entsprechend eingestuft werden. "Wir werden in die Lage kommen, den Strukturfonds nutzen zu müssen." Der maximale Betrag, der von der KV in den Strukturfonds fließen soll, wurde für das laufende Jahr mit 0,1 Prozent der Gesamtvergütung festgelegt. Das wären 3,1 Millionen Euro.

"Diese Summe wollen wir nicht einstellen, sondern eine erheblich geringere", betonte Nordmann. Die Krankenkassen müssen den Fonds mit denselben Mitteln bestücken wie die KVWL. (iss)

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