Explosionen

Tianjin verspricht Entschädigung

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TIANJIN. Nach der Explosion in der nordchinesischen Hafenstadt Tianjin mit mindestens 114 Toten sollen einige der Anwohner entschädigt werden.

Die Stadtregierung will Apartments zurückzukaufen, die bei dem Unglück beschädigt wurden, wie Staatsmedien am Donnerstag berichteten.

Es ist allerdings noch unklar, für wen dieses Angebot gelten soll. Zunächst sollen Experten die etwa 17.000 betroffenen Wohnungen begutachten.

"Wenn die Arbeit getan ist, wird entschieden, welche Häuser abgerissen, neu gebaut oder zurückgekauft werden", sagte Tianjins stellvertretender Bürgermeister Zong Guoying.

Nach der Katastrophe hatten Ermittler illegale Geschäfte der Betreiber des Lagers aufgedeckt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Sie sollen sich Genehmigungen erkauft und Sicherheitsbestimmungen nicht eingehalten haben. (jk)

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