Krankenhäuser

Transparenz über Outcomes herstellen!

Veröffentlicht:

BERLIN. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will mehr Transparenz über die medizinische Qualität in Kliniken. Er habe nicht den Eindruck, dass Unterschiede zwischen Kliniken für Patienten einfach zu erkennen seien, sagte er dem "Tagesspiegel".

Dabei gehe es neben dem vorgehaltenen Personal und Geräten um Ergebnisqualität, die vergleichbar gemacht werden müsse. "Wenn man weiß, dass in einer bestimmten Klinik das Risiko von Inkontinenz nach Prostataoperationen nur halb so groß ist wie anderswo, dann fahren ältere Herren auch mal 200 oder 300 Kilometer." Schlechtere Häuser würden so gezwungen, besser zu werden. Spahn sagte, er wolle eine flächendeckende Grundversorgung erhalten.

Dafür müssten Notdienste und kleinere Eingriffe besser honoriert werden. "Aber es ist nicht nur wichtig, dass man schnell im Krankenhaus ist. Man sollte auch die Sicherheit haben, dort gut behandelt zu werden." Daher müsse für Kliniken künftig gelten: "Wenn sie Leistungen für Patienten nicht gut genug erbringen, dürfen sie diese nicht mehr anbieten. Das halte ich für selbstverständlich." (dpa)

Schlagworte:
Mehr zum Thema

Kommentar zum Delegationsprojekt eNurse

Praxen entlasten – wider die Projektitis

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Interview

„Weniger Kunststoff, weniger Verpackungsmüll bei Impfstoffen“

Antidiabetika senken MPN-Risiko

Weniger myeloproliferative Neoplasien unter Metformin

Lesetipps