Rheinland-Pfalz

Trotz Coronavirus: Väter bei der Geburt in den Kreißsaal?

Bevor Männer von der Anwesenheit im Kreißsaal ausgeschlossen werden, sollten Kliniken die Notwendigkeit sorgfältig prüfen.

Veröffentlicht: 30.03.2020, 10:59 Uhr

Mainz. Kliniken sollten gut prüfen, ob den Partnern von Gebärenden aufgrund der Coronapandemie die Anwesenheit im Kreißsaal verwehrt wird, teilt das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium am Freitag mit.

„Aus infektionshygienischer Perspektive ist ein Ausschluss von Begleitpersonen nicht erforderlich. Das Risiko für Mutter und Kind wird durch die Anwesenheit von Partner oder Partnerin nicht erhöht, sofern eine Lebensgemeinschaft besteht“, erklärt Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD), Gesundheitsministerin in Rheinland-Pfalz.

Ausgenommen davon seien Begleiter, die respiratorische Symptome aufweisen und Kontaktpersonen der Kategorien I und II nach der Definition durch das Robert Koch-Institut (RKI).

Das Ministerium hat vor diesem Hintergrund ein Schreiben an die Krankenhäuser mit klinischer Geburtshilfe in Rheinland-Pfalz geschickt und gebeten zu prüfen, ob Begleitpersonen von Betretungsverboten auszunehmen sind. (ato)

Mehr zum Thema

Nationale Demenzstrategie

Spahn will professionelle Demenz-Netzwerke ausbauen

Repräsentative Umfrage

Gutes Standing für Hausärzte im Rhein-Main-Gebiet

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Reizdarmsyndrom: Das Rektum ist durch Obstipation oder eine Gasansammlung aufgebläht.

Interview mit Leitlinien-Koordinatorin

Beim Reizdarmsyndrom probieren und kombinieren!

Forschungsministerin Karliczek , Familienministerin Giffey und Gesundheitsminister Spahn stellen bei einer Diskussionsrunde die Nationale Demenzstrategie vor.

Nationale Demenzstrategie

Spahn will professionelle Demenz-Netzwerke ausbauen