Uni München baut Forschung in der Neurologie aus

Veröffentlicht:

MÜNCHEN (sto). Mit zwei neuen Instituten, die sich um die Forschung und die Behandlung von Patienten mit Schlaganfällen und Demenzerkrankungen kümmern, will die Universität München eine führende Rolle auf diesem Gebiet anstreben. Im Mittelpunkt dabei sollen vor allem neue Forschungs- und Behandlungsstrukturen am Klinikum in Großhadern stehen, erklärte Professor Burkhard Göke, Ärztlicher Direktor des Klinikums.

Hintergrund sei, dass Schlaganfälle schon jetzt die zweithäufigste Todesursache und häufigste Ursache von bleibender Behinderung sind. Zugleich sei die Alzheimer-Erkrankung mit etwa eine Million Patienten in Deutschland die häufigste Form der Demenz.

Deshalb sollen Forschung und Behandlung auf diesem Gebiet an zwei Instituten fachübergreifend gebündelt werden. In einem Gebäude sollen das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, das DZNE München, sowie das Institut für Schlaganfall- und Demenzforschung (ISD) untergebracht werden.

Bereits jetzt hat das neue Zentrum eine eigene Ambulanz eröffnet, in der Patienten mit Schlaganfall- und Demenzerkrankungen betreut werden, teilte Professor Martin Dichgans, Leiter des ISD mit. Das Hauptaugenmerk werde auf der Prävention und Früherkennung von Schlaganfällen liegen. Darüber hinaus soll in einer Gedächtnisambulanz nach möglichen Ursachen für Konzentrationsprobleme gesucht werden.

Beide Ambulanzen streben eine enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten an.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Exklusiv Reform der Approbationsordnung

Masterplan ade: Fakultäten schreiben Medizinstudium in eigener Regie fort

Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Rückgang der generalisierten tonisch-klonischen Anfälle unter Cannabidiol + Clobazam

© Springer Medizin Verlag , modifiziert nach [1]

Real-World-Daten aus Deutschland zum Lennox-Gastaut- und Dravet-Syndrom

Cannabidiol in der klinischen Praxis: vergleichbare Wirksamkeit bei Kindern und Erwachsenen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH, München
7-Jahres-Daten belegen günstiges Nutzen-Risiko-Profil von Ofatumumab

© Vink Fan / stock.adobe.com

Aktive schubförmige Multiple Sklerose

7-Jahres-Daten belegen günstiges Nutzen-Risiko-Profil von Ofatumumab

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novartis Pharma GmbH, Nürnberg

ADHS im Erwachsenenalter

Wechseljahre und ADHS: Einfluss hormoneller Veränderungen auf Symptomatik und Diagnose

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG, Iserlohn
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Prozesse werden teurer

Tipps: So können Praxen die Risiken für einen GOÄ-Streit minimieren

Sie fragen – Experten antworten

Ab wann darf ich jüngere Menschen auf Kasse gegen Herpes zoster impfen?

Bei Senioren

Hypothermie bei Sepsis – ein Warnsignal!

Lesetipps
Eine Blutdruckmessung

© CasanoWa Stutio / stock.adobe.com

Fallstricke in der Praxis

Häufige Fehler in der Hypertonie-Therapie: So geht’s besser!

Ein Mann im Hintergrund nimmt einen Schluck von einem Drink. Im Vordergrund stehen vier Flaschen mit alkoholischen Getränken.

© Axel Bueckert / stock.adobe.com

Analyse des Trinkverhaltens

Wie lebenslanger Alkoholkonsum das Darmkrebsrisiko steigert