Universitäten geben fast 39 Milliarden Euro aus

WIESBADEN (fst). Die deutschen öffentlichen und privaten Hochschulen haben 38,9 Milliarden Euro im Jahr 2009 ausgegeben.

Veröffentlicht:

Das waren 6,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor, teilte das Statistische Bundesamt mit. Zwischen den Ländern ist die Spannweite groß: In Hamburg stiegen die Ausgaben um 26,4, in Hessen sanken sie um 2,2 Prozent.

Personalausgaben stellten mit 21,6 Milliarden Euro (55,5 Prozent) den größten Posten dar. Die medizinischen Einrichtungen gaben 18 Milliarden Euro für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung aus (plus 5,7 Prozent).

12,7 Milliarden Euro erwirtschaftet

Die Einnahmen der Hochschulen haben sich zu 90 Prozent aus Entgelten für die Krankenbehandlung rekrutiert. Erwirtschaftet wurden insgesamt 12,7 Milliarden Euro, 7,2 Prozent mehr als noch 2008.

Einahmen aus Drittmitteln addierten sich auf 5,3 Milliarden Euro, das sind 10,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die meisten Drittmittel kamen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (1,9 Milliarden Euro), der gewerblichen Wirtschaft (1,2 Milliarden Euro) sowie dem Bund (1,1 Milliarden Euro).

Fast unverändert sind die Einnahmen der Hochschulen aus Beiträgen der Studierenden geblieben. Sie beliefen sich 2009 auf etwa 1,2 Milliarden Euro.

Schlagworte:
Mehr zum Thema

Medizinforschungsgesetz

Regierung: Ethikkommission beim Bund bleibt unabhängig

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Umstellung auf Living Guideline

S3-Leitlinie zu Pankreaskrebs aktualisiert

Lesetipps
Gefangen in der Gedankenspirale: Personen mit Depressionen und übertriebenen Ängsten profitieren von Entropie-steigernden Wirkstoffen wie Psychedelika.

© Jacqueline Weber / stock.adobe.com

Jahrestagung Amerikanische Neurologen

Eine Frage der Entropie: Wie Psychedelika bei Depressionen wirken

Gesundheitsminister Lauterbach hat angekündigt, den Entwurf für die Klinikreform am 8. Mai im Kabinett beraten lassen zu wollen. 

© picture alliance / Geisler-Fotopress

Großes Reformpuzzle

So will Lauterbach den Krankenhaus-Sektor umbauen