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Vertrauliche Geburt statt Babyklappe

MÜNCHEN (dpa). Die Daten von Müttern, die bei der Geburt ihres Kindes ihre eigene Identität nicht preisgeben wollen, sollen künftig 16 Jahre unter Verschluss gehalten werden.

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Danach soll das Kind ein Recht darauf haben, seine Abstammung zu erfahren. Dies gehe aus dem Eckpunktepapier des Familienministeriums zur "vertraulichen Geburt" hervor, aus denen die "Rheinische Post" am Mittwoch berichtet. Entsprechende Pläne waren bereits Anfang April bekannt geworden.

"Wir haben eine ausgewogene Regelung gefunden, die den Wunsch der Mutter nach Anonymität respektiert und dem Recht des Kindes auf eine eigene Identität nachkommt", sagte Familienministerin Kristina Schröder (CDU) der Zeitung.

Das neue Gesetz soll auch den Streit um die Babyklappen befrieden. "Ziel ist es, dass Frauen die vertrauliche Geburt statt der Babyklappe nutzen. Babyklappen sollen auf diesem Weg möglichst überflüssig werden", sagte Schröder.

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