Vertreter fordern, dass Beitragsgeld in der Region bleibt

Veröffentlicht:

DÜSSELDORF (iss). Die Ärzte im Rheinland fürchten eine schlechtere Patientenversorgung als Folge der Honorarreform. Die Vertreterversammlung der KV Nordrhein fordert die Kassen auf, die zusätzlichen Mittel, die sie über den Risikostrukturausgleich erhalten, auch in die Patientenversorgung zu investieren.

"Durch die Vorgaben der Bundesebene fallen die Regelleistungsvolumina bei etlichen Fachgruppen knapp, in manchen Praxen zu knapp aus", heißt es in einer Resolution, die bei nur zwei Enthaltungen verabschiedet wurde. Davon seien Versorgerpraxen vor allem der Neurologen, HNO-Ärzte und konservativ tätigen Augenärzte betroffen.

"Die Honorarreform 2009 gefährdet die Patientenversorgung im Rheinland." Die zusätzlichen Beträge der Versicherten des Rheinlands kämen nicht bei der Versorgung der Patienten in der Region an.

Mehr zum Thema

Landtag von Rheinland-Pfalz

Corona-Einschränkungen: Gesundheitsausschuss in Mainz hört Fachleute

Treffen mit Ost-Ministerpräsidenten

Kanzler Scholz sieht ostdeutsche Klinikstandorte als „sicher“ an

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Referentenentwurf

„Gesundes-Herz-Gesetz“: Die Statin-Gießkanne für Deutschland?

Untypisches Krankheitsbild

Kasuistik: Hinter dieser Appendizitis steckte ein Bakterium

Lesetipps
Globuli in Fläschchen

© ChamilleWhite / Getty Images / iStock

Leitartikel

Homöopathie: Eine bloße Scheindebatte

Eine neue Leitlinie, die Ende diesen Jahres veröffentlicht werden soll, soll Ärzten und Ärztinnen in der hausärztlichen Versorgung helfen, Patienten und Patientinnen zur Vitamin-D-Substitution adäquat zu beraten.

© irissca / stock.adobe.com

32. Jahreskongress der SGAM

Empfehlungen zur Vitamin-D-Substitution: Neue Leitlinie angekündigt