Arzneimittel-Atlas

Viele Wirkstoffe durchlaufen Nutzenbewertung zweimal

Veröffentlicht: 28.12.2018, 12:17 Uhr

BERLIN. Fast jedes zweite neue Arzneimittel, das im Vorjahr auf seinen Zusatznutzen hin bewertet wurde, hat dieses Verfahren zuvor schon einmal durchlaufen. Das geht aus Auswertungen des neuen Arzneimittel-Atlas hervor, der jährlich vom IGES Institut in Berlin erstellt wird.

Der Anteil erneuter Bewertungen ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Noch 2013 musste nur jeder fünfte Wirkstoff eine Wiederholungs-Schleife im AMNOG-Verfahren drehen.

Den IGES-Angaben zu Folge hat der Gemeinsame Bundessauschuss im vergangenen Jahr 52 Bewertungsverfahren von Wirkstoffen abgeschlossen. In 25 Fällen handelte es sich um eine erneute Bewertung. Häufige Gründe dafür waren: Beantragte Indikationserweiterungen, eine zuvor vom GBA gesetzte Befristung oder aber eine verbesserte Datenlage.

Die Beschlusspraxis des Bundesausschusses stellt sicher, dass dies auch künftig so bleibt: Jedes dritte abgeschlossene AMNOG-Verfahren enthielt im Vorjahr einen befristeten Beschluss. (fst)

Mehr zum Thema

Spinale Muskelatrophie

Zolgensma®: EU-Zulassung empfohlen

Zollstatistik

Globaler Handel mit gefälschten Pharmazeutika boomt

Spahn zu Arzneimittel-Engpass

Ärzte sollen Paracetamol nur noch restriktiv verordnen!

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Plasmaspende als Therapie bei COVID-19?

Studie mit schwer Erkrankten

Plasmaspende als Therapie bei COVID-19?

Was die Corona-Pandemie für Krisenregionen bedeutet

„ÄrzteTag“-Podcast

Was die Corona-Pandemie für Krisenregionen bedeutet

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden