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Arzneimittel-Atlas

Viele Wirkstoffe durchlaufen Nutzenbewertung zweimal

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BERLIN. Fast jedes zweite neue Arzneimittel, das im Vorjahr auf seinen Zusatznutzen hin bewertet wurde, hat dieses Verfahren zuvor schon einmal durchlaufen. Das geht aus Auswertungen des neuen Arzneimittel-Atlas hervor, der jährlich vom IGES Institut in Berlin erstellt wird.

Der Anteil erneuter Bewertungen ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Noch 2013 musste nur jeder fünfte Wirkstoff eine Wiederholungs-Schleife im AMNOG-Verfahren drehen.

Den IGES-Angaben zu Folge hat der Gemeinsame Bundessauschuss im vergangenen Jahr 52 Bewertungsverfahren von Wirkstoffen abgeschlossen. In 25 Fällen handelte es sich um eine erneute Bewertung. Häufige Gründe dafür waren: Beantragte Indikationserweiterungen, eine zuvor vom GBA gesetzte Befristung oder aber eine verbesserte Datenlage.

Die Beschlusspraxis des Bundesausschusses stellt sicher, dass dies auch künftig so bleibt: Jedes dritte abgeschlossene AMNOG-Verfahren enthielt im Vorjahr einen befristeten Beschluss. (fst)

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