Berufspolitik

Viele neue Stellen für Ärzte und Pfleger

Jobmotor Gesundheitswesen: Immer mehr Ärzte und Pfleger werden benötigt - und eingestellt. Die meisten von ihnen arbeiten in Deutschland im ambulanten Bereich.

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Freude bei Ärzten und Pflegekräften: Für sie entstehen viele neue Stellen.

Freude bei Ärzten und Pflegekräften: Für sie entstehen viele neue Stellen.

© Monkey Business Images / shutterstock.com

WIESBADEN (chb). Das Gesundheitswesen wird seinem Ruf als Jobmotor gerecht. Ende 2010 waren in Deutschland 4,8 Millionen Menschen im Gesundheitswesen beschäftigt. Das sind 90.000 mehr als ein Jahr zuvor.

Allerdings fiel das Wachstum mit 1,9 Prozent etwas geringer aus als in den Vorjahren. 2008 lag es bei zwei Prozent, ein Jahr später sogar bei 2,3 Prozent.

2,1 Millionen Menschen waren im Vorjahr in der ambulanten Versorgung tätig, 1,9 Millionen arbeiteten in Kliniken.

Guter Arbeitsmarkt für Ärzte

Weiter besonders gut sieht der Arbeitsmarkt für Ärzte aus. Ihre Beschäftigtenzahl stieg im vergangenen Jahr um 8000.

Aber auch Pflegekräfte müssen in den kommenden Jahren kaum die Arbeitslosigkeit fürchten. So stieg die Zahl der Krankenpflegekräfte im Jahr 2010 um 14.000 und die der Altenpflegekräfte um 11.000.

Weitere 25.000 Arbeitsplätze entstanden in anderen Sparten des Gesundheitswesens wie zum Beispiel in der Verwaltung oder im Servicebereich.

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