Bremen

Volksbegehren für 1600 neue Pflegestellen

Veröffentlicht:

BREMEN. Die Bremer Initiative "Für mehr Personal im Krankenhaus" will die Stadt Bremen mit einem Volksbegehren dazu bewegen, mehr Pflegekräfte in den kommunalen Krankenhäusern einzustellen. "Sofort – 1600 neue Stellen in Bremer Krankenhäusern", so die Forderung. Ab Ende des Monats will die Initiative damit beginnen, Unterschriften zu sammeln.

Um es zunächst auf die Tagesordnung des Bremer Senats zu schaffen, braucht das Anliegen 5000 Unterschriften. Die Dauerbelastung in der (Alten-) Pflege und für alle Krankenhausbeschäftigten sei durch "massiven Personalabbau in den letzten Jahren unerträglich geworden", heißt es in der Resolution des Bündnisses aus Klinikmitarbeitern, Parteien und Gewerkschaften.

"Die Beschäftigten werden krank oder kündigen. Sie können diesem permanenten Druck nicht mehr standhalten. Nicht nur für uns, sondern für alle Patienten und Pflegebedürftigen ist diese Situation stark gesundheitsgefährdend!" In Berlin, Freiburg oder Hamburg gibt es bereits entsprechende Initiativen. (cben)

Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Interview zum 128. Deutschen Ärztetag

StäKo-Vorsitzender Herrmann: „Unsere Weiterbildungen sind überladen“

Lesetipps
Dr. Sonja Mathes sprach sich bei der Hauptversammlung des Marburger Bundes dafür aus, die Kolleginnen und Kollegen dabei zu unterstützen, die bald obligatorische Zeiterfassung für Ärzte an Unikliniken konsequent einzufordern.

© Rolf Schulten für die Ärzte Zeitung

143. Hauptversammlung des Marburger Bundes

MB-Delegierte: Elektronische Zeiterfassung an Unikliniken muss durchgesetzt werden

Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes

© Porträt: Rolf Schulten | Hirn: grandeduc / stock.adobe.com

Podcast „ÄrzteTag vor Ort“

Klinikärzte in der Primärversorgung – kann das gehen, Herr Dr. Botzlar?