Schweizer Plakatkampagne

Wer hat’s erfunden?

Ein Zwischenruf von Wolfgang van den Bergh

Veröffentlicht:

Welche Strahlkraft hat die 116.117 im Vergleich zum smarten Lächeln des Schweizer Pop- und Dancefloor-Musikers DJ Bobo? Zugegeben, der Vergleich hinkt. DJ Bobo appelliert auf großflächigen Plakaten im Kanton Luzern: „Gehen Sie nicht wegen jedem Bobo (Wehwehchen) zum Arzt!“

Kluge Idee, die Schweizer wissen, wo es lang geht, nicht nur, wenn‘s um wohlschmeckende Kräuterbonbons geht. Was als geniale Werbebotschaft daherkommt, hat einen ernsten Hintergrund: „Jeder Bagatellfall führt zu längeren Wartezeiten im Notfall“, wird Regierungsrat Guido Graf aus Luzern zitiert.

Das dürfte uns in Deutschland bekannt vorkommen. Und daher ist der Gedanke goldrichtig, die Sensibilität der Versicherten zu schärfen. Problem dabei: Wir haben leider keinen deutschen Künstler mit einem solchen Namen. Wir haben aber mindestens einen neuen Traumschiff-Kapitän, nein, und es ist dieses Mal nicht Jens Spahn...

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Kommentare
Dr. Peter Schimmelpfennig 07.02.201908:10 Uhr

Darüber lustig machen

ist nicht ausreichend. Man erkennt klar den Versuch, dass der Staat seine Bürger mal wieder erziehen möchte zu einem bestimmten erwünschten Verhalten. Dies scheint mittlerweile in vielen Bereichen Usus zu sein. Nicht der Bürger hat eine politische Führung, die seine Interessen vertritt und Infrastruktuen schafft, die gewünscht sind, sondern die politische Führung versucht das Bürgertum zu gestalten. Ein jeder darf sich überlegen, ob das noch demokratisch ist.

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