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Wissenschaftsrat hält Frauenquote für sinnvoll

NEU-ISENBURG (chb). Der neue Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Wolfgang Marquardt, spricht sich für eine Frauenquote an Unis und Forschungseinrichtungen aus.

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"Es gibt noch immer zahlreiche strukturelle Barrieren in der Wissenschaft, so dass wir auf dem Weg zur Professur nach wie vor zu viele Frauen verlieren", sagte Marquardt der "Frankfurter Rundschau".

Das gelte vor allem nach der Promotion, wenn sich die Frauen gleichzeitig fragten, ob sie trotz unsicherer Beschäftigungsperspektiven eine Familie gründen wollten.

Diese Probleme seien aber nicht allein mit einer Quote zu lösen, so Marquardt. Bislang sind nur 15 Prozent der gut besoldeten W3-Professuren von Frauen besetzt.

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