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Arzneiversorgung

Zahl der Apotheken sinkt auf 20.249

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BERLIN. Die Apothekendichte in Deutschland nimmt weiter ab. Ihre Zahl sank zum Ende des Jahres 2015 auf 20.249, das sind 192 Apotheken weniger als ein Jahr zuvor - ein Rückgang um 0,9 Prozent. Insgesamt haben 346 Apotheken geschlossen, dem standen 154 Neueröffnungen gegenüber, teilte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) mit. Teilweise seien Schließungen durch den Übergang in Filialapotheken aufgefangen worden.

Der Höchststand an Apotheken war 2008 mit insgesamt 21.602 Verkaufsstellen erreicht worden. Seitdem ist die Apothekendichte rückläufig und liegt derzeit mit 25 Offizinen je 100.000 Einwohner etwas unter dem EU-Durchschnitt von 31.

Für den Rückgang der Apothekenzahl nennt ABDA-Präsident Friedemann Schmidt mehrere Gründe: betriebswirtschaftliche Probleme kleiner Apotheken, Nachfolgeprobleme vor allem in ländlichen Regionen, schwierige Suche nach pharmazeutischem Fachpersonal. "Vor allem gesundheitspolitische Rahmenbedingungen sind nicht optimal. Es mangelt an Planungssicherheit", kritisierte Schmidt. (HL)

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