Darmkrebsprävention

Zoo, Jecken, 1. FC Köln: Alle werben für Vorsorge

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KÖLN. In Köln wirbt ein breites Bündnis bekannter Unternehmen und Vereine für die Darmkrebs-Vorsorge. Der Kölner Zoo, die Dombauhütte, die Stadt Köln oder der Fußballverein 1. FC Köln fordern ihre Mitarbeiter und Anhänger dazu auf, sich von ihrem Arzt über die Früherkennungsmaßnahme beraten zu lassen.

Über die Aktion werden bis zu 150.000 Menschen erreicht, erwartet der Initiator Cornel Wachter, ein Kölner Künstler, der selbst an Darmkrebs erkrankt war und seitdem als „Vorsorge-Aktivist“ unterwegs ist.

„Wir sind froh, dass wir die Kampagne unterstützen können“, sagte der Direktor des Kölner Zoos Professor Theo Pagel. Die Darmkrebs-Vorsorge werde Thema auf der nächsten Belegschaftsversammlung des Zoos, kündigte er an.

Begleitet wird die Kampagne von einem Gewinnspiel, für das die beteiligten Unternehmen interessante Gewinne ausloben. Der 1. Preis ist die Teilnahme am Rosenmontagszug, gestiftet von der Karnevalgesellschaft Alt-Köllen vun 1883. Es sei kein Problem gewesen, den Vorstand vom Sinn der Kampagne zu überzeugen, berichtete der Präsident der Gesellschaft Professor Rainer Riedel – Arzt und Leiter des Instituts für Medizinökonomie und Medizinische Versorgungsforschung an der Rheinischen Fachhochschule Köln. „Prävention ist besser als Therapie.“ (iss)

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