Zusatzbeitrag in der GKV bleibt die Ausnahme

Die große Mehrheit der Kassen hat sich festgelegt: Sie werden 2012 keinen Zusatzbeitrag erheben. Nach einer Umfrage des Verbraucherportals 1A Krankenversicherung verzichten im kommenden Jahr 133 von 153 gesetzlichen Kassen auf den Extra-Obolus für ihre Versicherten.

Veröffentlicht:
133 von 153 gesetzlichen Krankenkassen wollen 2012 auf einen Zusatzbeitrag verzichten, ergab eine Umfrage eines Verbraucherportals.

133 von 153 gesetzlichen Krankenkassen wollen 2012 auf einen Zusatzbeitrag verzichten, ergab eine Umfrage eines Verbraucherportals.

© dpa

KÖLN (iss). Fünf Kassen planen von Anfang 2012 an mit einem Zusatzbeitrag, der meist bei acht Euro liegt. Weitere fünf Kassen stellen sich auf eine Fusion ein, durch die der Zusatzbeitrag wegfallen könnte.

Zehn Versicherer lassen die Entscheidung noch offen. Bei sieben Krankenkassen müssen Versicherte 2012 mit einem Zusatzbetrag zwischen 30 und 120 Euro rechnen. Eine Prämie zahlen unter anderem die hkk Handelskrankenkasse und die BKK A.T.U.

Anfang 2012 müssen rund acht Millionen Versicherte Zusatzbeiträge zahlen

Nach Angaben von 1A Krankenversicherung sind damit Anfang 2012 rund acht Millionen Versicherte von Zusatzbeiträgen betroffen. Die Zahl könnte sich aber deutlich reduzieren, wenn die DAK nach der Fusion mit der BKK Gesundheit und der BKK Axel Springer auf den Zusatzbeitrag verzichtet.

Da die Bundesregierung vor wenigen Tagen den durchschnittlichen Zusatzbeitrag für 2012 auf null Euro festgesetzt hat, erhalten die betroffenen Versicherten keinen Sozialausgleich. Grund: die Versicherten können in Kassen ohne Zusatzbeitrag wechseln; in der Summe aller Kassen sind die Einnahmen aus dem Gesundheitsfonds ausreichend.

Unter www.1a-krankenversicherung.de hat das Portal die Namen der Kassen veröffentlicht, die einen Zusatzbeitrag erheben oder eine Prämie ausschütten.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Fünf Jahre Digitale Gesundheitsanwendungen

Dritter DiGA-Report bestätigt das deutsche Erfolgsmodell

Das könnte Sie auch interessieren
Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

© KVNO

Schnell und sicher

Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

Anzeige | Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
Der Gesundheitsdialog

© Janssen-Cilag GmbH

J&J Open House

Der Gesundheitsdialog

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

© Springer Medizin

Johnson & Johnson Open House-Veranstaltung am 26. Juni 2025 beim Hauptstadtkongress

Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
J&J Open House beim Hauptstadtkongress

© [M] Springer Medizin Verlag

Video zur Veranstaltung

J&J Open House beim Hauptstadtkongress

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Leitliniengerechte Therapie mit DiGA

© Paolese / stock.adobe.com (Model mit Symbolcharakter)

Neuer Therapieansatz bei erektiler Dysfunktion

Leitliniengerechte Therapie mit DiGA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Kranus Health GmbH, München

Weniger Bürokratie

Wie nützt Digitalisierung?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa)
Muster 16. DiGA-Verordnungen sind als „Gebühr frei“ zu kennzeichnen (1). Im BVG-Feld (2) steht eine „6“, wenn nach Bundesversorgungs- oder -entschädigungsgesetz Anspruch auf die Verordnung besteht. Im Verordnungsfeld (3) darf maximal eine DiGA verordnet werden. Anzugeben sind „Digitale Gesundheitsanwendung“, die PZN und der Name der jeweiligen DiGA [7].  Pfizer Deutschland GmbH

© Pfizer Deutschland GmbH

Chronischer Schmerz: Digitalisierung hält Einzug

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pfizer Pharma GmbH, Berlin
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

New Orleans

Herzkongress ACC 2026: Das sind die wichtigen neuen Studien

Lesetipps
Eine sehr einfache Illustration eines Darms mit verschiedenen Kapseln drin.

© Dragon Claws / stock.adobe.com

Insbesondere Clindamycin, Fluorchinolone und Flucloxacillin

Antibiotika wirken sich offenbar langfristig auf das Darmmikrobiom aus