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ABDA und DAV

Zwei neue Köpfe repräsentieren die Apothekerschaft

ABDA-Präsident Friedemann Schmidt und DAV-Vorsitzender Fritz Becker haben gleichzeitig ihre Ämter abgegeben. Ihre Nacholger sind Regina Overwiening und Thomas Dittrich.

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Berlin. Stabwechsel an der Spitze der verfassten Apothekerschaft: Gabriele Regina Overwiening (58) ist zur Präsidentin des Branchen-Dachverbands ABDA gewählt worden. Sie löst den Leipziger Apotheker Friedemann Schmidt ab, der nach acht Jahren ABDA-Präsidentschaft nicht mehr erneut für das Amt kandidierte.

Die neue ABDA-Präsidentin: Gabriele Regina Overwiening.

Die neue ABDA-Präsidentin: Gabriele Regina Overwiening.

© AK Westfalen-Lippe

Bei der Wahl anlässlich der Mitgliederversammlung am Mittwoch trat Overwiening ohne Gegenkandidaten an. Sie wurde mit 92 Prozent der Delegiertenstimmen gewählt.

Overwiening leitet die „Apotheke am Bahnhof“ im münsterländischen Reken und ist seit 2009 Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe. Einer ihrer Themenschwerpunkte der kommenden vier Jahre als oberste Standesrepräsentantin werde der Anschluss der Offizinen an neue elektronische Distributionswege und Dienstleistungen sein.

Overwiening: „Wir müssen die Apotheke vor Ort stabilisieren und zukunftsfest machen. Das wird nur gelingen, wenn wir die Digitalisierung im Gesundheitswesen aktiv mitgestalten.“

Dittrich beerbt Becker

Leitet jetzt den Deutschen Apothekerverband: Thomas Dittrich.

Leitet jetzt den Deutschen Apothekerverband: Thomas Dittrich.

© ABDA

Vor einer Woche hatte es schon einen Vorsitz-Austausch im Deutschen Apothekerverband (DAV), der Wirtschaftsvertretung der Apothekenleiter gegeben. Thomas Dittrich (57), Apotheker aus Großröhrsdorf (Landkreis Bautzen), beerbt Fritz Becker, der 12 Jahre lang die Geschicke des DAV lenkte.

Auch Becker hatte auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Dittrich ist seit 2015 bereits Vorsitzender des Sächsischen Apothekerverbandes.

Dittrichs Programmankündigung zum Amtsantritt lässt erkennen, dass er sich mit Overwiening auf einer Wellenlänge befindet: „Wir müssen die Einführung des E-Rezepts als entscheidenden Baustein der Digitalisierung und die Etablierung neuer Pharmazeutischer Dienstleistungen im kommenden Jahr in erfolgreiche Bahnen lenken.“ (cw)

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