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Helios baut

110 Millionen Euro für Wuppertal

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BERLIN/WUPPERTAL. Bis 2022 will das Klinikunternehmen Helios über 110 Millionen Euro aus Eigenmitteln in umfangreiche Baumaßnahmen und Medizintechnik am Standort Wuppertal investieren. Dort betreibt die Fresenius-Tochter mit dem "Klinikum Wuppertal" einen Maximalversorger, der pro anno rund 50.000 Patienten stationär betreut.

Nach jetziger Planung soll am Standort ein großer Neubau entstehen, in dem ein zentraler OP-Bereich mit zehn Sälen untergebracht ist. Außerdem sei vorgesehen, zwei bestehende Gebäude um weitere Stockwerke aufzustocken. Andere Gebäude werden abgerissen.

Nach Beendigung der Baumaßnahmen soll ein derzeit im Stadteil Elberfeld angesiedeltes Herzzentrum an den Barmener Standort umziehen. Dadurch entfielen Patiententransporte zwischen verschiedenen Standorten "und es ergeben sich bessere Behandlungsoptionen für Kinder mit Herzerkrankungen", so Helios.

Der zentrale Neubau werde "ganz auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen ausgerichtet sein. Hier sollen baulich die medizinisch verwandten Kliniken und diagnostischen Bereiche unter einem Dach zusammengefasst werden", heißt es weiter.

Nach eigenen Angaben hat Helios in den zurückliegenden zehn Jahren rund 1,2 Milliarden Euro Eigenmittel in seine Kliniken investiert. Davon in Wuppertal seit Übernahme des Hauses von der Stadt "allein 77 Millionen Euro". (cw)

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