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Metformin

AOK und Dexcel sind sich einig

STUTTGART/ALZENAU (cw). Die AOK und der Generikahersteller Dexcel haben ihren Streit in Sachen Metformin-Rabattvertrag einvernehmlich beigelegt.

Veröffentlicht:

Wie es in einer gemeinsamen Mitteilung heißt, habe Dexcel der Kündigung des Vertrages durch die AOK "aus Gründen zugestimmt, die nicht im Zusammenhang mit den von den AOKs erhobenen Vorwürfen stehen".

Darüber, welche Gründe dies im einzelnen sind, sei Stillschweigen vereinbart worden, teilte Dexcel-Geschäftsführer Dr. Mathias Pietras mit. Konsequenz der Einigung: Dexcel wird keine rechtlichen Schritte gegen die Vertragskündigung unternehmen.

Weiter heißt es, das jetzt getroffene Agreement habe weder Auswirkungen auf noch bestehende Verträge zwischen Dexcel und den AOKen - so zu Amlodipin und Losartan/HCT - noch auf laufende oder künftige Vergabeverfahren und Vergabeentscheidungen, an denen sich Dexcel beteiligt.

Die AOKen hatten Ende März den Rabattvertrag mit Dexcel über das umsatzstarke Antidiabetikum Metformin gekündigt.

Zur Begründung wurden fortgesetzte Lieferausfälle genannt. Dexcel hatte dies wiederholt dementiert und eine Umsetzungsquote von zuletzt 73 Prozent geltend gemacht.

Unterdessen hat die AOK Metformin im Rahmen ihres jüngsten Vergabeverfahrens Mitte Juli erneut ausgeschrieben.

Dexcel-Chef Pietras kündigte an, erneut Angebote dafür abgeben zu wollen. Es stehe "außer Frage", so Pietras, dass man sich weiterhin "an AOK-Ausschreibungen beteiligen werde", die Wirkstoffe aus dem hauseigenen Portfolio betreffen.

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