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"Ärzte brauchen mehr Geld für Fachangestellte"

KÖLN (akr). Die Vertreter der gesetzlichen Krankenkassen sollen bei den Honorarverhandlungen für die niedergelassenen Ärzte im Blick haben, dass die Mediziner auch mehr Geld für ihr qualifiziertes Personal brauchen.

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"Es geht nicht nur um den Geldbeutel der Ärzte, sondern auch um die leistungsgerechte Bezahlung von rund 320 000 Medizinischen Fachangestellten", sagte Sabine Rothe, Vorsitzende des Verbandes medizinischer Fachberufe. Das Einstiegsgehalt liege nach dreijähriger Ausbildung mit 1356 Euro rund 400 Euro unter dem einer Sachbearbeiterin bei einer Krankenkasse und rund 500 Euro unter dem einer Krankenschwester.

Medizinische Fachangestellte seien zum Beispiel durch die Einführung von DMP zur zentralen Anlaufstelle für qualitätsorientierte Patientenversorgung in den Praxen geworden. Doch ihr Einkommen habe sich nicht entsprechend verbessert. "Gedeckelte Finanzen setzten bisher dem auch von Arztseite anerkannten Anspruch auf höhere Gehälter stets enge Grenzen", sagte Rothe. "Wir erwarten deshalb, dass die Zusagen der Politiker, mindestens 2,5 Milliarden Euro mehr in den niedergelassenen Bereich zu stecken, auch umgesetzt werden."

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