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Ärzte erwarten von E-Card zusätzliche Kosten

NEU-ISENBURG (reh). Die elektronische Gesundheitskarte (E-Card) bringt laut 89 Prozent der Hausärzte zusätzliche Anschaffungskosten für Hard- und Software. Außerdem rechnen 84 Prozent mit einem erhöhten Verwaltungsaufwand für ihre Praxis.

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Dennoch sehen 64 Prozent der Hausärzte und hausärztlich tätigen Internisten Vorteile durch die Einführung der E-Card beim Zugang zu Informationen über Therapie und Diagnose der Patienten. So das Ergebnis einer repräsentativen Online-Befragung durch das Marktforschungsunternehmen TNS Healtcare im September. 245 Niedergelassene der beiden Fachgruppen wurden befragt. Davon glauben nur 36 Prozent an eine verbesserte Behandlung und Betreuung chronisch Kranker.

Auch die Abstimmung zwischen den verschiedenen Facharztgruppen werde durch die Einführung der E-Card nicht verbessert. Das zumindest sagen mehr als die Hälfte der befragten Ärzte. Damit widersprechen die Erwartungen der Niedegelassenen doch noch in großem Maße denen der gesetzlichen Krankenkassen und der Politik.

Dort gehe man nämlich von deutlichen Kosteneinsparungen und eben einer verbesserten Versorgung für die Patienten aus, berichtet TNS Healthcare. Ingolf von Törne, Senior Consultant bei TNS Healthcare: "Diese gegensätzlichen Erwartungshaltungen der Beteiligten zeigen deutlich den erheblichen Bedarf an positiver Kommunikation und Aufklärungsarbeit gegenüber den niedergelassenen Ärzten."

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