Vitaldaten

Alarmsysteme für den Notfall sind gefragt

Vier von fünf Bundesbürgern können sich vorstellen, eine intelligente Uhr zu nutzen, die Vitaldaten misst und im Notfall automatisch Hilfe holt.

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BERLIN. Smart-Home-Technologien sind bei den Bundesbürgern durchaus gefragt. Vor allem, wenn es um Systeme geht, die gesundheitliche Notfälle erkennen.

Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, für die über 1000 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt wurden.

Demnach ist für 72 Prozent der Befragten die Nutzung eines im Boden eingebauten Sensors, der Stürze erkennt und umgehend Angehörige oder das zuständige Pflegepersonal informiert, denkbar.

78 Prozent können sich zudem vorstellen, eine intelligente Uhr zu verwenden, die Vitaldaten wie Blutdruck, Blutzucker oder Puls automatisch misst und im Notfall ebenfalls Angehörige oder den Notdienst benachrichtigen kann.

Jeder siebte Bundesbürger würde laut Umfrage auch eine intelligente Matratze nutzen, die automatisch Alarm schlägt, wenn es Auffälligkeiten im Schlafverhalten gibt und eine Person beispielsweise nicht mehr aufsteht.

"Das Smart Home ist keine abstrakte Zukunftsvision, es wird heute schon Realität", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Dabei bezeichnet Smart Home ein vernetztes Zuhause mit intelligenten Geräten, die den Bewohnern nicht nur größere Sicherheit, sondern ebenso eine effizientere Energienutzung bieten.

Immer mehr Deutsche kennen den Begriff auch: Mittlerweile hätten fast zwei Drittel aller Bundesbürger schon einmal davon gehört, heißt es. 2014 waren es erst 51 Prozent. (reh)

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